4. Passau

Nun geht es von Salzburg (A) in einer knapp zweistündigen Fahrt durch eine liebliche Landschaft nach Passau, also zurück nach Bayern (D). Hier münden der Inn und die Ilz in die Donau. Die Stadt mit rund 50'000 Einwohnern liegt auf einer Halbinselzunge. Die ehrwürdige Altstadt ist vorwiegend verkehrsfrei. Von unserem Hotel Spitzberg aus geht die erste Wanderung in einen Biergarten, wo wir uns verpflegen. Danach durchqueren wir Gässlein, besuchen den Donauhafen mit seinen grossen Flussfahrtkreuzern nach Budapest und stehen schliesslich vor dem imposanten Dom. Das Innere dieser Barockkirche wird zurzeit im Orgelbereich renoviert. Die Kanzel ist verziert und vergoldet, die Kirchenschiffe sind mit grandiosen Gemälden geschmückt. Wir schlendern weiter durch die Grosse Messergasse, vorbei am Gymnasium (einem ehemaligen Jesuitenkolleg), bis zum Römerplatz bei der Hängebrücke über die Donau. Auf der anderen Uferseite stehen bunte Häuser direkt am Fluss. Hoch darüber thront die Festung, welche heute als Museum dient. Schliesslich erreichen wir den Zusammenfluss von Inn, Ilz und Donau. Was heute wie zahme Gewässer erscheint, überschwemmte 2013 die halbe Altstadt. Wir laufen dem Inn entlang wieder ins Stadtzentrum zurück. Jenseits dieses Flusses  liegt Innstadt. Jetzt ist es Zeit für einen Eisbecher im italienischen Originalformat. Danach kehren wir mit müden Beinen ins Hotel zurück. 













Der Muttertag ist ein schon fast sommerlicher Sonntag. Da uns der Ferrari am Strassenrand etwas abgehoben erscheint, bewegen wir uns zu Fuss weiter. Wir gehen zur Donau runter, wo zahlreiche grosse Flusskreuzfahrtschiffe angelegt sind, darunter auch solche unter Schweizer Flagge. Busse /z,B, aus Budapst) haben die Gäste gebracht oder holen sie hier ab. Wir machen eine dreiviertelstündige Dreiflüsse-Stadtrundfahrt auf einem kleineren Schiff. Oben auf der linken Seite der Donau befinden sich der Stadtpark und die Festung Oberhaus. Entlang der Angerstrasse stehen bunte Häuser und ein mittelalterlicher Folterturm. Auf der rechten Donauseite zeigt sich die Altstadt von Passau in ihrer vollen Pracht. Die Domkirche gilt als Kirche mit der grössten Orgel der Welt mit vielen tausend Pfeifen verteilt auf mehrere Unterorgeln. Ganz speziell ist ein Hotel mit rund 1000 Betten, welches sich architektonisch als schlafender Mensch präsentiert. Wir fahren vorbei an der Mündung der Ilz und biegen in den Inn ein. Nach der Rundfahrt stärken wir uns im Rathauskeller. Die Passauer Stadtkapelle gibt auf dem Rathausplatz ein Sändchen. An der Rathauswand kann man die Pegelstände der grossen Unwetter der letzten Jahrhunderte ablesen. Am Steinweg werden Kuriositäten feilgeboten. Glaubt man den werbewirksamen Sprüchen, sollen diese auch das Immunsystem stärken.




 














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